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Online‑Kurs erstellen mit ChatGPT Prompts (2026): Vorlagen, Beispiele, QA

Online-Kurs mit KI erstellen: Prompts, ein vollständiger Beispielkurs mit sechs Lektionen und Downloads sowie der Weg vom Entwurf zur Veröffentlichung.

Lesezeit: ca. 16 Min. · Aktualisiert: 2026-09-11

Du willst den kompletten A–Z‑Pfad? Online‑Kurs erstellen (Hauptanleitung).

Kurzfassung

  • Worum geht’s? Online-Kurs mit KI erstellen: Prompts, ein vollständiger Beispielkurs mit sechs Lektionen und Downloads sowie der Weg vom Entwurf zur Veröffentlichung.
  • Hauptanleitung: Online‑Kurs erstellen (A–Z)
  • Inhalt (Überblick): Kurzworkflow: Von Idee zu Kurs‑MVP (mit KI) → Praxisbeispiel: Ein Meeting-Minikurs mit KI → Die 3 Prompt‑Fehler, die fast jeder macht → Prompts für Kursidee, Zielgruppe & Konkurrenz → Prompt‑Vorlagen: Struktur, Skript, Übung, Quiz → Qualitätssicherung: Fakten, Ton, Didaktik
  • FAQ: Am Ende findest du kurze, klare Antworten auf häufige Fragen.

Schritt‑für‑Schritt Überblick

Wenn du nur einen schnellen Fahrplan willst, nutze diese Schritte als Leitplanke. Die Details stehen in den jeweiligen Abschnitten.

  1. Schritt 1: Kurzworkflow: Von Idee zu Kurs‑MVP (mit KI)
  2. Schritt 2: Praxisbeispiel: Ein Meeting-Minikurs mit KI
  3. Schritt 3: Die 3 Prompt‑Fehler, die fast jeder macht
  4. Schritt 4: Prompts für Kursidee, Zielgruppe & Konkurrenz
  5. Schritt 5: Prompt‑Vorlagen: Struktur, Skript, Übung, Quiz
  6. Schritt 6: Qualitätssicherung: Fakten, Ton, Didaktik

Kurzworkflow: Von Idee zu Kurs‑MVP (mit KI)

KI ist am stärksten, wenn sie dir Fleißarbeit abnimmt (Recherche, Struktur, erste Entwürfe) – und du die Teile machst, die Vertrauen schaffen: Erfahrung, Beispiele, Entscheidungen.

Wichtig: Diese Prompts sind in der Plattform bereits eingebaut

Du kannst die Prompts aus dieser Anleitung manuell nutzen – oder direkt im Kursbereich arbeiten: Kursstruktur, Lektionen, Skript‑Entwürfe und Bausteine für deine Verkaufsseite werden dort bereits als geführter KI‑Workflow angeboten.

Wenn du noch keine Richtung hast, starte eine Stufe früher: Ideen‑Generator für Nische, Zielgruppe und erste Markt‑Checks.

Neu: Claude und Codex direkt mit deinem Kurs verbinden

Mit unserem MCP-Konnektor kann dein Assistent Kurse, Kapitel und Lektionen mit Quellen und Übungen erstellen, vorhandene Inhalte bearbeiten und den Kurs nach Prüfung ausdrücklich veröffentlichen. Auch Medienuploads sind mit Dateizugriff und Uploadwerkzeugen möglich. Du gibst den Auftrag im Gespräch und erhältst den Editor-Link zurück.

MCP-Konnektor einrichten: Anleitung für Claude und Codex.

Mini‑Pipeline (9 Schritte)
  1. Kurs‑Versprechen: Zielgruppe + Ergebnis + Zeit/Scope festlegen.
  2. Zielgruppe schärfen: Persona, Kontext, Vorwissen, typische Hürden.
  3. Echte Fragen sammeln: Was wird gesucht, wo hängen Leute fest?
  4. Konkurrenz grob scannen: Was wird überall erklärt – und was fehlt?
  5. Curriculum bauen: Module → Lektionen → Übung/Download pro Modul.
  6. Lektions‑Templates: Immer gleiches Muster (Ziel → Schritte → Beispiel → Übung).
  7. Produktion: Text/Slides/Screencast – kurze Lektionen (5–12 Min).
  8. QA‑Schleife: Fakten, Ton, Didaktik, Wiederholungen, Klarheit.
  9. MVP veröffentlichen: 1 Modul live, Feedback sammeln, dann iterieren.

Wenn du den Gesamtprozess (inkl. Plattform/Launch) brauchst: Online‑Kurs erstellen (A–Z).

Praxisbeispiel: Ein Meeting-Minikurs mit KI

Wir führen ein Beispiel durch alle inhaltlichen Schritte: einen Minikurs für neue Teamleitungen, die Meetings mit einer Entscheidung und klaren Aufgaben beenden möchten. Das Ergebnis sind drei Module, sechs ausgearbeitete Textlektionen und ein Arbeitsblatt. Du kannst den vollständigen Beispielkurs lesen und die Materialien als Markdown herunterladen.

Das Beispiel wurde für diese Anleitung mit KI-Unterstützung redaktionell ausgearbeitet. Es ist keine Kundenfallstudie und kein Bericht über einen gemessenen Lernerfolg. Die Leseansicht zeigt das fertige Inhaltsbeispiel; wie du es in deinem eigenen Kursbereich anlegst, erklären die letzten Schritte.

Ausschnitt der öffentlichen Beispiellektion: Agenda mit Zeitblöcken, Übung und Prüfkriterium
Screenshot aus der öffentlichen Leseansicht unseres Beispielkurses. Die vollständige Lektion enthält Erklärung, Arbeitsauftrag und Prüfkriterium.

1. Ein Briefing mit überprüfbarem Ergebnis schreiben

Ein guter Auftrag begrenzt die Zielgruppe und beschreibt, was Lernende am Ende selbst tun können. Hier genügt ein Textkurs mit Übungsvorlagen; Videos würden für den ersten Probelauf zusätzliche Produktion bedeuten. Kopiere dieses Briefing in deinen KI-Assistenten:

Erstelle einen kleinen deutschsprachigen Selbstlernkurs für neue Teamleitungen.
Thema: Meetings mit einem klaren Ergebnis beenden.
Zielgruppe: Teamleitungen mit vier bis acht Mitarbeitenden, ohne Moderationstraining.
Ergebnis: Eine Besprechung mit Entscheidungsfrage, Agenda und Ergebnisprotokoll vorbereiten und im Probelauf prüfen.
Umfang: Drei Module mit je zwei kurzen Textlektionen. Jede Lektion enthält Lernziel, konkretes Beispiel, Übung und Prüfkriterium.
Nutze ein durchgängiges fiktives Beispiel: Auswahl zwischen zwei Prototyp-Varianten.
Versprich keine garantierte Zeitersparnis. Die 25 Minuten sind eine Übungsgrenze.
Gib zuerst die Gliederung aus. Kennzeichne Annahmen und offene Fragen.

Die Gliederung muss alle Teile des Lernziels abdecken. Prüfe deshalb, ob sowohl die Vorbereitung als auch das Ergebnisprotokoll und ein Probelauf vorkommen. Eine Sammlung von Motivationstipps würde den Auftrag verfehlen.

2. Aus der Gliederung sechs kleine Lektionen machen

  1. Brauchen wir dafür ein Meeting?Du kannst für einen konkreten Anlass begründen, ob ein gemeinsames Gespräch nötig ist.
  2. Eine offene Frage entscheidbar machenDu formulierst eine Entscheidungsfrage und benennst, wer entscheiden darf.
  3. Eine Agenda für 25 Minuten schreibenDu erstellst eine Agenda, deren Zeitblöcke und Ergebnisse zusammenpassen.
  4. Abschweifungen respektvoll begrenzenDu kannst einen Beitrag einordnen und zum vereinbarten Ergebnis zurückführen.
  5. Ein Ergebnisprotokoll schreibenDu unterscheidest Entscheidungen, Aufgaben und offene Fragen in einem kurzen Protokoll.
  6. Deinen Ablauf im Probelauf prüfenDu erprobst die Vorlagen und leitest eine konkrete Verbesserung ab.

Jede Lektion hat genau einen Arbeitsauftrag. Die Reihenfolge führt vom Anlass über die Moderation zum dokumentierten Ergebnis. Fordere zuerst eine vollständige Musterlektion an und prüfe sie, bevor du die übrigen Inhalte ausarbeiten lässt:

Schreibe die Lektion „Eine Agenda für 25 Minuten schreiben“ für unser Kursbriefing.
Verwende das Beispiel „Variante A oder B zuerst testen“.
Liefere Lernziel, Erklärung, eine Agenda mit Minutenangaben, eine Übung und ein überprüfbares Erfolgskriterium.
Die Zeitblöcke müssen zusammen 25 Minuten ergeben. Plane Zeit für das Ergebnisprotokoll ein.
Wenn für eine Entscheidung Informationen fehlen, beschreibe einen sinnvollen nächsten Schritt.
Erfinde keine Studien und keine Produktivitätszahlen.

3. Einen schwachen Entwurf konkret verbessern

Die folgenden beiden Fassungen sind ein redaktionelles Vorher-nachher-Beispiel. Sie zeigen die Qualitätsentscheidung, die du bei einem KI-Entwurf selbst treffen musst.

Zu ungenau

„Starte mit einer klaren Agenda. Halte dich kurz und achte auf die Zeit. Am Ende sollte jeder wissen, was zu tun ist. So sparst du mit jedem Meeting 50 Prozent Zeit.“

Arbeitsfähige Fassung

„Plane 3 Minuten für Frage und Kriterien, 5 für den Variantenvergleich, 10 für Einwände, 4 für die Entscheidung und 3 für das Protokoll. Halte Aufgabe, verantwortliche Person und Termin fest. Fehlt eine Entscheidungsgrundlage, benenne, wer sie bis wann beschafft.“

Was wurde korrigiert? Die unbelegte Zeitersparnis entfällt. Aus allgemeinen Ratschlägen entstehen konkrete Schritte. Die Minuten ergeben zusammen 25. Für den Fall einer vertagten Entscheidung gibt es einen Ablauf. Das ist die Art von Prüfung, die ein gut klingender Text allein nicht ersetzt.

Überarbeite die Musterlektion anhand dieser Kriterien:
1. Streiche unbelegte Wirkungsversprechen.
2. Ersetze „klar“, „effektiv“ und „kurz“ durch beobachtbare Handlungen.
3. Prüfe die Summe der Minuten.
4. Ergänze den Fall einer fehlenden Entscheidungsgrundlage.
5. Formuliere die Übung so, dass eine zweite Person das Ergebnis prüfen kann.
Liste anschließend die Änderungen mit ihrer Begründung auf.

4. Ein Arbeitsblatt und eine Abschlussaufgabe ergänzen

Das Arbeitsblatt verbindet die Lektionen mit dem eigenen Alltag. Verwende im ersten Probelauf fiktive Projektdaten. Die Felder lassen sich direkt in ein Textdokument kopieren:

Mein Anlass:
Gewünschtes Ergebnis:
Warum braucht es ein gemeinsames Gespräch?
Entscheidungsfrage:
Wer entscheidet?
Welche Informationen fehlen noch?
Agenda mit Zeitblöcken:
Getroffene Entscheidung oder Grund für die Vertagung:
Nächste Aufgabe – verantwortliche Person – Termin:
Offene Frage – zuständige Person – Klärungstermin:
Beobachtung aus dem Probelauf:
Eine Änderung für den nächsten Termin:

Abschlussaufgabe: Bereite eine Agenda vor, führe einen Probelauf durch und überarbeite danach das Ergebnisprotokoll. Als bestanden für deine eigene Kontrolle gilt die Aufgabe, wenn eine unbeteiligte Person Entscheidungsfrage, Zuständigkeit und nächsten Schritt aus deinen Unterlagen erkennen kann. Das ist ein Prüfkriterium für die Übung, keine berufliche Zertifizierung.

5. Den Inhalt in deinem Kursbereich als Entwurf anlegen

Mit ChatGPT kannst du die Texte ausarbeiten und anschließend in den Editor übernehmen. Für das direkte Schreiben über unseren MCP-Konnektor mit Claude oder Codex brauchst du eine eingerichtete Verbindung. Dein Assistent kann den Kurs, seine drei Kapitel und die Lektionen als Entwurf anlegen. Er kann auch Bilder, PDFs und Videos übertragen, wenn seine Werkzeuge Zugriff auf die tatsächlichen Dateien haben.

Suche meinen Kurs „Meetings mit einem klaren Ergebnis beenden“ und lies seinen Kontext. Wenn er fehlt, lege ihn als Entwurf an.
Wenn der Kursname nicht eindeutig ist, frage nach dem richtigen Kurs.
Erstelle im passenden Kapitel die Textlektion „Eine Agenda für 25 Minuten schreiben“ als Entwurf.
Verwende den von mir geprüften Lektionstext, die Übung und das Prüfkriterium aus unserem Gespräch.
Fehlt das passende Kapitel, lege es als Entwurf an. Veröffentliche nichts.
Gib mir anschließend den Editor-Link und den gespeicherten Status zurück.

Öffne den zurückgegebenen Editor-Link und vergleiche den gespeicherten Inhalt mit deiner freigegebenen Fassung. Prüfe Überschriften, Listen und Aufgabe. Wiederhole den Ablauf für die übrigen Lektionen. Das Markdown enthält einfache Textformatierung; ein PDF oder zusätzliche Medien kann dein Assistent über den Upload übertragen. Er soll zuerst prüfen, ob er die bereitgestellten Dateidaten lesen kann.

6. Vorschau prüfen und gezielt freigeben

Lies die Lektionen in der Vorschau und führe die Aufgaben selbst durch. Prüfe außerdem mit einem Testzugang, ob die vorgesehene Reihenfolge, Lesbarkeit auf dem Smartphone und der Zugang zum Kurs funktionieren. Bezahlt angebotene Kurse benötigen zusätzlich einen eingerichteten und geprüften Kauf- und Freischaltungsprozess.

Lass deinen Assistenten die Veröffentlichungsvoraussetzungen prüfen. Er kann den Kurs mit ausdrücklich ausgewählten Kapiteln und Lektionen gemeinsam veröffentlichen; nicht ausgewählte Entwürfe bleiben unveröffentlicht. Gib den geprüften Umfang genau an:

Lies die Lektion „Eine Agenda für 25 Minuten schreiben“ erneut.
Ich habe den Inhalt im Editor geprüft. Prüfe die Veröffentlichung des zuvor ausgewählten Kurses mit dem zugehörigen Kapitel und genau dieser Lektion. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind und der Inhalt noch dem geprüften Stand entspricht, veröffentliche diese Auswahl. Lasse andere Entwürfe unveröffentlicht.
Melde bei zwischenzeitlichen Änderungen oder fehlenden Voraussetzungen das Problem, bevor du fortfährst.
Gib mir danach Status und Link zurück.

Der Inhalt ist erst dann bereit für deinen echten Kurs, wenn die Aufgaben für deine Zielgruppe funktionieren. Lass eine Person mit passendem Vorwissen eine Lektion ohne Erklärung durcharbeiten und notiere ihre Rückfragen. Verbessere diese Stellen vor einem größeren Start.

Jetzt alle sechs Beispiellektionen öffnen · Briefing, Lektionen und Arbeitsblatt herunterladen

Die 3 Prompt‑Fehler, die fast jeder macht

Die meisten ’ChatGPT Prompts für Online‑Kurse’ scheitern nicht an ChatGPT – sondern an unklaren Inputs. Wenn du bessere Outputs willst, gib bessere Constraints.

Fehler → Fix
  • ’Mach mir ein Curriculum’ → Definiere Zielgruppe, Outcome, Dauer, Format.
  • Zu offen → Fordere Output‑Formate ein (Tabelle, Checkliste, 10 Lektionen mit Struktur).
  • Keine QA → Prüfe Fakten, Beispiele, Didaktik; kürze und vereinheitliche.

Für den kompletten Ablauf (inkl. Plattform/Launch) nutze Online‑Kurs erstellen.

Prompts für Kursidee, Zielgruppe & Konkurrenz

Diese Prompts helfen dir bei den entscheidenden Vorarbeiten. Wenn du hier sauber bist, werden Outline, Skripte und Übungen automatisch besser.

Du suchst noch nach der richtigen Kursidee?

Wenn du noch am Anfang stehst und eine Kursidee finden willst, nutze die spezialisierten Prompts im Guide ChatGPT Prompts für Kursideen – dort findest du 7 Copy‑Paste Prompts speziell für die Ideenfindung plus einen interaktiven Coaching‑Prompt.

Prompt 1: 'Kurs‑Brief' (zum Kopieren an den Chat‑Anfang)

Wir bauen einen Online‑Kurs. Hier ist der Kurs‑Brief: Zielgruppe: [Zielgruppe]. Kontext (Job/Lebenssituation): [Kontext]. Startniveau: [Vorwissen]. Ergebnis/Versprechen: [Ergebnis]. Nicht‑Ziel (was wir nicht abdecken): [Nicht‑Ziel]. Format: [Video/Text/Audio]. Zeit pro Lektion: [z. B. 8 Min]. Ton: klar, direkt, deutsch (du‑Form). Bitte frage nach, wenn dir Infos fehlen, statt zu raten.

Prompt 2: Mentor‑Modus (Schritt‑für‑Schritt Chat)

Du bist mein Kurs‑Mentor und didaktischer Redakteur. Ich will einen Kurs erstellen, aber ich starte bei null. Bitte führe mich in einer mehrteiligen Unterhaltung durch den Prozess: Idee → Zielgruppe → Curriculum → erste Lektion → Übung/Quiz → QA → MVP‑Veröffentlichung. Du gibst pro Schritt 3 konkrete Aufgaben. Ich antworte, du gibst Feedback, dann gehen wir weiter. Starte mit Schritt 1 und stelle mir zuerst 5 kurze Fragen.

Prompt 3: Kursideen aus Expertise + Pain Points

Meine Erfahrung/Skills: [deine Skills]. Zielgruppe, die ich erreichen kann: [Zielgruppe]. Typische Probleme dieser Zielgruppe: [3–5 Probleme]. Bitte schlage 12 Kursideen vor, jeweils mit (a) konkretem Ergebnis, (b) 1 Satz ’für wen’, (c) warum es kaufwürdig ist. Priorisiere Ideen, die in 2–6 Modulen umsetzbar sind.

Prompt 4: Ideen schärfen (Outcome‑Titel statt Themenliste)

Hier sind 6 Kursideen: [Liste]. Formuliere daraus 10 outcome‑basierte Titel nach diesem Muster: ’Erreiche [Ergebnis] in [Zeitraum] ohne [typisches Hindernis]’. Danach: Welche 3 Titel sind am glaubwürdigsten und warum? Verwende Beispiele aus dem Alltag (z. B. ’Excel‑Reports für Handwerksbetriebe’, ’Meal‑Prep für Schichtarbeit’), keine US‑Hype‑Claims.

Prompt 5: Zielgruppen‑Profil (Persona, Ziele, Hürden, Sprache)

Erstelle ein Lernenden‑Profil für diesen Kurs: [Kursversprechen]. Gib mir: Persona‑Name (fiktiv), Ausgangslage, Motivation, 5 konkrete Ziele, 5 typische Blocker, ’Wörter die sie nutzen’ (10 Begriffe) und ’Wörter die wir vermeiden’ (5 Begriffe). Deutsch, realistisch, ohne Marketing‑Buzzwords.

Prompt 6: Die echten Fragen (Suchanfragen + Stolperstellen)

Für Zielgruppe [Zielgruppe] zum Thema [Thema]: Liste 25 echte Fragen, die Leute (a) googeln, (b) in Communities stellen oder (c) beim Umsetzen merken. Sortiere in: Anfänger, Fortgeschritten, ’hängt fest’. Pro Frage: 1 Satz, warum das wichtig ist.

Prompt 7: Konkurrenz & Differenzierung (ohne Copy‑Cat)

Hier sind 3 Konkurrenz‑Angebote (Titel + Stichpunkte): [Konkurrenz‑Notizen]. Analysiere: (1) Was decken alle ab? (2) Wo bleiben sie vage? (3) Welche 5 Lücken kann mein Kurs bewusst besser machen (z. B. mehr Übungen, klarere Beispiele, bessere Fehleranalyse)? (4) Formuliere daraus 3 Differenzierungs‑Sätze für eine seriöse Verkaufsseite.

Prompt‑Vorlagen: Struktur, Skript, Übung, Quiz

Nutze diese Vorlagen als ’Prompt‑Bausteine’. Ersetze die Platzhalter und halte den Output klein – dann wird es direkt nutzbar.

Vorlage A: Modulplan (Tabelle)

Rolle: didaktischer Redakteur. Zielgruppe: [Zielgruppe] (Vorwissen: [Vorwissen]). Outcome: [Outcome]. Dauer: [Dauer]. Erstelle 5 Module. Pro Modul: Ziel, 4 Lektionen (Titel + 3 Bullets), 1 Übung, 1 Download. Output als Tabelle.

Vorlage B: Skript (7 Minuten)

Schreibe ein Skript für eine 7‑Minuten‑Lektion zum Thema [Thema]. Struktur: Hook (1 Satz) → 3 Kernpunkte → Beispiel aus Kontext [Kontext] → Mini‑Übung → Zusammenfassung (3 Bullets). Ton: klar, direkt. Keine Floskeln.

Vorlage B2: Lektion als Text (1.000 Wörter, sofort nutzbar)

Schreibe eine Lektion (ca. 1.000 Wörter) für Modul [Modul], Lektion [Lektions‑Titel]. Ziel: [Lernziel]. Struktur: 1) Kurz‑Intro (2 Sätze), 2) Schritt‑für‑Schritt (max. 7 Schritte), 3) Beispiel‑Fall (realistisch, deutsch), 4) Übung (10–15 Minuten), 5) ’Typische Fehler & Fix’ (5 Punkte), 6) Mini‑Zusammenfassung (3 Bullets). Vermeide Jargon.

Vorlage C: Übung (15 Minuten)

Erstelle eine 15‑Minuten‑Übung, die den Punkt [Punkt] praktisch testet. Gib: Ziel, Material, Schritte, typische Fehler, Erfolgskriterium. Output als Checkliste.

Vorlage D: Quiz (8 Fragen)

Erstelle 8 Multiple‑Choice‑Fragen (je 4 Optionen). Fokus: Verständnis. Markiere die richtige Antwort und gib 1 Satz Begründung. Keine Trickfragen.

Vorlage E: Workbook‑Seite (zum Download, Markdown)

Erstelle eine Workbook‑Seite (Markdown) für das Thema [Thema]. Enthalten sein müssen: 1) Kurz‑Erklärung (max. 120 Wörter), 2) Tabelle mit Platzhaltern (zum Ausfüllen), 3) 5 Reflexionsfragen, 4) Checkliste ’Fertig wenn…’. Keine Floskeln, klare Anweisungen.

Qualitätssicherung: Fakten, Ton, Didaktik

Prompts sind nur der Start. Gute Kurse entstehen, wenn du KI‑Output konsequent auf Lernwirkung prüfst.

QA‑Checkliste (kurz)
  • Stimmt es? Fakten, Zahlen, rechtliche Aussagen prüfen.
  • Ist es umsetzbar? Jede Lektion braucht einen konkreten nächsten Schritt.
  • Ist es deins? Eigene Beispiele, Begriffe und Grenzen einbauen.
  • Ist es kurz genug? Kürzen, Dopplungen entfernen, klare Überschriften.
QA‑Prompt: Halluzinationen verhindern (Fakten vs. Annahmen)

Prüfe den folgenden Text auf mögliche Falschaussagen oder Übertreibungen: [Text]. Gib mir 3 Listen: (1) ’Verifiziert im Text’ (direkt belegbar), (2) ’Annahmen/Unsicher’ (muss ich prüfen), (3) ’Riskant’ (rechtlich/medizinisch/finanziell). Danach: schlage eine Version vor, die nur sichere Aussagen enthält und markiere Stellen, wo ich Quellen ergänzen soll.

Humanize‑Prompt: Damit es nach dir klingt

Überarbeite diesen Abschnitt so, dass er wie von einer echten Person klingt (deutsch, du‑Form, direkt). Regeln: 1) kürzer, 2) 1 konkretes Praxis‑Beispiel einbauen, 3) 1 klare Meinung/Entscheidung (’Ich empfehle X, weil…’), 4) keine leeren Phrasen. Ausgangstext: [Abschnitt].

Wenn du Kursvideos einbindest, beachte außerdem Datenschutz/Consent. Startpunkt: Video‑Hosting (DSGVO‑Checkliste).

Beispiele (copy‑paste): 25 Prompts

Hier sind 25 kurze Prompts, die du direkt wiederverwenden kannst (Platzhalter ersetzen).

  1. ’Erstelle 10 Lernziele für [Zielgruppe] zum Ergebnis [Ergebnis]. Output als Tabelle: Ziel, Schwierigkeitsgrad (leicht/mittel/schwer), Praxis‑Beispiel.’
  2. ’Formuliere 8 Kurs‑Titel als klare Versprechen. Muster: ‚[Ergebnis] in [Zeitraum] ohne [Hindernis]‘. Danach bewerte Glaubwürdigkeit (1–5).’
  3. ’Schreibe 1 Absatz Positionierung: Für wen ist der Kurs, für wen nicht? Max. 80 Wörter, ohne Buzzwords.’
  4. ’Gib mir 6 Modul‑Titel, die als Lernpfad funktionieren (nicht als Themenliste).’
  5. ’Erstelle pro Modul 4 Lektionen. Jede Lektion: Ziel (1 Satz), 3 Schritte, 1 Beispiel, 1 Mini‑Aufgabe.’
  6. ’Für Thema [Thema]: nenne 10 typische Anfängerfehler + wie man sie erkennt + Fix in 1 Satz.’
  7. ’Schreibe 5 Einwände (FAQ) + klare Antworten (max. 3 Sätze) für diesen Kurs.’
  8. ’Erstelle 3 realistische Case‑Studies (deutsch): Ausgangslage → Entscheidung → Umsetzung → Ergebnis → Stolperstein.’
  9. ’Mache aus diesem Text eine 5‑Minuten‑Lektion: Hook → 3 Kernpunkte → Beispiel → Übung → 3 Bullets Summary.’
  10. ’Schreibe ein 8‑Minuten‑Screencast‑Skript (Screen‑Steps + gesprochenen Text).’
  11. ’Erstelle eine Checkliste: ‚Vor der Aufnahme‘ (10 Punkte, kurz, 80/20).’
  12. ’Erstelle ein Workbook (Markdown) mit 3 Übungen, Platzhaltern und 1 Beispiel‑Ausfüllung, damit Lernende wissen wie es aussieht.’
  13. ’Gib mir 12 Quizfragen (leicht/mittel/schwer) inkl. Lösung, Begründung und warum die falschen Antworten falsch sind.’
  14. ’Erstelle 5 Praxis‑Aufgaben, die ich als ‚Einreichen & Feedback‘ nutzen kann (mit Bewertungskriterien).’
  15. ’Schreibe 3 alternative Erklärungen für denselben Inhalt: (a) super simpel, (b) technisch, (c) als Metapher.’
  16. ’Passe Beispiele an Deutschland/Österreich/Schweiz an (Euro, typische Situationen) und entferne US‑Bezüge.’
  17. ’Kürze diesen Abschnitt um 30%, ohne Inhalt zu verlieren. Ton: direkt, klar. Entferne Wiederholungen.’
  18. ’Finde Dopplungen und schlage eine bessere Struktur vor (Überschriften + Reihenfolge).’
  19. ’Erstelle eine ‚Definitionen & Begriffe‘‑Liste (10 Einträge), die im Kurs konsistent verwendet wird.’
  20. ’Checke die Didaktik: Hat jede Lektion ein Ziel, ein Beispiel und eine Aufgabe? Falls nein, ergänze minimal.’
  21. ’Schreibe einen kurzen Disclaimer‑Abschnitt für [sensibles Thema] (keine Rechts-/Medizinberatung, Hinweise zum Prüfen).’
  22. ’Erstelle eine 7‑Tage‑Umsetzungs‑Challenge aus diesem Kurs (täglich: Aufgabe + Zeitbedarf + Erfolgskriterium).’
  23. ’Erstelle eine ‚Wenn‑dann‘‑Fehlerdiagnose (Troubleshooting) für häufige Probleme in [Thema].’
  24. ’Mach den Text ‚menschlicher‘: 1 Story‑Hook, 1 klare Empfehlung, 1 konkretes Beispiel. Kein Motivations‑Blabla.’
  25. ’Stelle 7 Rückfragen, die du brauchst, um den Inhalt präziser zu machen (keine Standardfragen, nur Lücken).’

Wenn du ohne Kamera arbeiten willst: Formate ohne Kamera. Wenn du zuhause aufnehmen willst: zuhause aufnehmen.

Weiterführende Anleitungen

Diese vier Seiten bilden den Kern unserer Anleitungen. Sie helfen dir, Idee, Umsetzung, Plattform‑Auswahl und DSGVO sauber zusammenzubringen.

FAQ

Welche Infos muss ich geben, damit Prompts funktionieren?
Zielgruppe, Ergebnis, Vorwissen, Tonalität und Output‑Format. Je klarer die Constraints (Länge, Stil, Struktur), desto besser die Qualität.
Darf ich KI‑Texte 1:1 übernehmen?
Du solltest immer prüfen und redigieren: Fakten, Beispiele, Formulierungen und Markenstimme. Nutze KI als Entwurf – das finale Qualitätsniveau kommt von dir.
Gerome
Von Gerome
Social Media & Kundensupport
Team kennenlernen · Stand: 2026-09-11

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